Es wäre von Interesse zu erfahren, ob neben meiner Wenigkeit sich noch andere, in der Computerschach-Programmierung Aktive mit einem monochromen Ansatz befassen. Neben einer späteren besseren Wartbarkeit der Programme aufgrund des Wegfalls von Farben-Abfragen treten weitere Vorteile auf, wie etwa in der Doppelnutzbarkeit von Cache Entries in einer Transpositionstabelle insbesondere während der Eröffnungs-Phase, da dort vermehrt gespiegelte Stellungen auftauchen, die sich nach Nullmoves überdies auch beim Anzugsrecht entsprechen.
Ein wesentliches Merkmal des (hier von mir benutzten) monochromen Ansatzes ist, dass es zwei synchronisierte, einander gespiegelte Bretter gibt, die nur mehr die Figuren: Feind, K, B, S, L, T, D (und E, Z im 10x8 Fall) aufweisen. Details für eine Feind-Figur finden sich dann jeweils auf dem Spiegelbrett. Eine abgewandelte Form einer Post-Box-Struktur dient dort jeweils als Datenstruktur. Ob Bit-Board verwandte Darstellungen hier sinnvoll wären, kann ich mangels eigener Versuche nicht beurteilen. Auf jeden Fall wäre es zu begrüßen, von anderen, wie auch immer gearteten Ansätzen in der monochromen Computerschach-Programmierung zu erfahren.
